Entspannungsmassage nach anstrengendem Wintersport

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Regeneration nach dem Skiurlaub
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Für viele von uns ist die Winterzeit unzertrennlich mit intensiven Wintersportaktivitäten verbunden. Unabhängig davon, ob dies nur ein Wochenendausflug zum erholsamen Skifahren mit Familie oder ein aktiver Pistenurlaub mit stundenlangem Skifahren sein soll, ist unser Körper dabei hohen Beanspruchungen ausgesetzt. Ob bei Skifahren, Skilangläufen oder Schlittschuhfahren – der Wintersport fördert unsere Beweglichkeit, Ausdauer und Koordination. Bei all diesen Aktivitäten werden an unsere Körpermuskulatur erhöhte Anforderungen gestellt. Auch die Gelenke werden sehr beansprucht uns sollen den Belastungen entsprechend standhalten. Muskeln, Bänder und Gelenkkapseln geben den Bewegungen Halt und Kraft, um Verletzungen vorzubeugen und optimale Bedingungen für die Aktivität zu schaffen. Beim Sport wird zum einen wird der Stütz- und Bewegungsapparat, zum anderen das Atmungssystem und Herz-Kreislauf-System auf den Prüfstand gestellt. Das leistungsfähige Atmungssystem ist dabei für jede Sportart von Bedeutung ist. Aus diesen Gründen ist sowohl eine gründliche Vorbereitung des Körpers vor der Wintersaison, als auch dessen zielgerichtete Rehabilitation nach all den winterlichen Aktivitäten ein Muss.

Beim Wintersport wird insbesondere die Rücken- und Bauchmuskulatur wie auch die Gesäß- und Oberschenkelmuskeln intensiv beansprucht. Die ständige Muskelkontraktion führt dabei zu deren Überbelastung, was wiederum zur Mikrotraumata in den Muskelfibrillen führen kann. Dies macht sich durch die Muskelschmerzen in den betroffenen Körperregionen, durch Schwäche und das Gefühl der „Schwere“ nach körperlicher Anstrengung bemerkbar. Später können sich auch Kontrakturen bilden, welche die Gelenkbeweglichkeit einschränken. Für eine optimale Entspannung sorgen entsprechende Massagetechniken im Anschluss an das Sportprogramm. Die Entspannungsmassage kommt dabei nicht nur den überbeanspruchten und übermüdeten Muskeln, sondern auch dem Binde- und Nervengewebe zugute. Mit bestimmten Techniken kann nämlich auch das Bindegewebe in unserem Körper gestrafft und gestärkt werden. Durch das gezielte Anregen des Blut- und Lymph-Kreislaufs wird das Knochengewebe ernährt, der Stoffwechsel angekurbelt und daher auch mehr Fett verbrannt, das vom Fettgewebe an das Blut abgegeben wird. Während der Behandlung nimmt auch das Knorpelgewebe Nährstoffe auf, was wiederum zum Schutz vor degenerativen Prozessen beiträgt. Die jeweiligen Gewebe werden besser versorgt und deren Regeneration wird beschleunigt. Die Massage hat einen großen Einfluss auf das Muskelgewebe. Dieses wird dadurch sauerstoffgesättigter, elastischer und strapazierfähiger, was wiederum eine korrekte Kontraktion und Dekontraktion der Muskulatur und somit ihre richtige Funktionsweise ermöglicht.

Die Entlastungsmassage ist eine Kombination aus flüchtiger Streichung (Effleurage), Kneten (Petrissage), Reibung (Friktion) und Zittern. Alle Griffe sind dabei sanft und zärtlich und haben zum Ziel, Verspannungen in der jeweils behandelten Zone zu lösen.

Die richtige Regeneration des Körpers ist von grundlegender Bedeutung für unsere Gesundheit, und zwar abgesehen davon, ob wir Profisportler sind oder nur gelegentlich Sport machen. Da die Winterzeit von vielen sehr aktiv auf Skipisten und Eisbahnen verbracht wird, empfehlen wir Massagen als Vorbeugungsmaßnahme gegen viele Sportverletzungen und zur Linderung von Beschwerden nach sportlichen Aktivitäten.