Was tut mir weh? – Fußschmerzen

Ursachen

  • degenerative Krankheit (z. B. Ballenzeh (Hallux valgus))
  • Verrenkung des Sprunggelenks
  • Bänderdehnung
  • Plantarfasziitis (Entzündung der Plantaraponeurose)
  • Kalkaneussporn (Fersensporn)
  • Gicht (Arthritis urica)

Unser Ansatz

Füße sind bei dem Menschen ein sehr wichtiger Körperteil und deren Funktionsstörungen hervorgerufen durch Verletzungen oder Krankheiten können sich auf den ganzen Körper auswirken. Bei Schmerzen am Fuß des Patienten müssen Knochen- und Gelenkverbindungen, Bänder, Haltebänder (Retinacula), Muskeln sowie Gefäße und Nerven, die den Fuß versorgen, in Betracht gezogen werden. Ein wichtiger Aspekt der Untersuchung ist die Beurteilung der Stabilisierung des Patienten.

Was ist zu tun?

Es gibt ein paar Möglichkeiten, die bei Problemen mit dem Fuß von uns selbst angewendet werden können.
Bei der Verrenkung des Sprunggelenks und/oder der Bänderdehnung gibt es nicht nur Schmerzen, sondern auch Schwellungen in Form eines Hämatoms bzw. eines Ödems. In diesen Fällen verwendet man Eiskompressen und entlastet den Fuß. Verrenkungen des Sprunggelenks dürfen nicht mit einem Gipsverband behandelt werden.
Bequeme und flache Schuhe tragen, die nirgends drücken, hilft bei einem Ballenzeh (Hallux valgus).
Bei Problemen mit der Sehnenplatte (Plantaraponeurose) und dem Fersensporn hilft eine sanfte Massage mit einem kleinen Ball.
Bei allen genannten Funktionsstörungen empfehlen wir, den Therapeuten aufzusuchen, der den Fuß untersuchen und weitere Maßnahmen ableiten kann.
Die Gicht (Arthritis urica) äußert sich besonders in schmerzhaften Entzündungen von Gelenken. Die Schmerzen treten in der Nacht oder am frühen Morgen auf uns sind im Laufe der Zeit immer stärker. Nach einigen Tagen oder Wochen ist das betroffene Gelenk extrem schmerzhaft, stark geschwollen und gerötet, die Haut darüber gespannt, glänzend, rot oder blaupurpurfarbig. Beim Auftreten der o.g. Symptome ist der Arztbesuch nötig. Sonst werden sich in der Haut Harnsäurekristalle ablagern. Infolge dessen entstehen die typischen, schmerzlosen „Gicht-Tophi“ – kleine, unter der Haut verschiebliche Knötchen. Gichtknötchen an der dünnhäutigen Ohrmuschel werden auch „Gichtperle“ genannt. Die Harnsäure-Tophi können auch an Knochen und Gelenken entstehen und dort zu erheblichen Schäden führen.

Diabetisches Fußsyndrom (Diabetischer Fuß):

Der diabetische Fuß ist eine häufige Folgeerkrankung von langfristig überhöhten Blutzuckerspiegeln bei Patienten mit Diabetes Typ 2. Dabei treten Störungen im Blutfluss und deren Folgen: das Schmerzempfinden wird deutlich verringert, Wunden heilen schlechter und es können tiefe Geschwüre entstehen, die auf eine Nekrose hindeuten. Geschwächt wird auch die Knochen- und Gelenkstruktur. Dadurch kommt es zur Verformung des Fußes und der Betroffene kann nicht mehr gehen.

Wie sieht bei uns die Behandlung aus?

  • Während der osteopathischen Behandlung kräftigen wir die Muskeln des Patienten, und durch spezielle Energetisierungstechniken verbessern wir den Blutfluss zu den betroffenen Stellen. Dadurch kann der Heilungsprozess verkürzt werden
  • Die Rehabilitation zielt darauf, die möglichen Ursachen von Beschwerden zu finden und vorhandene Bewegungsmuster so zu verändern, dass volle Belastungsfähigkeit wiederhergestellt wird
  • Durch systematische Yoga-Übungen oder die Aufklärung über eigene Beschwerden ist der Patient in der Lage, sich selbst besser kennenlernen und damit seine Selbstheilungskräfte beeinflussen